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Die Pomologie ist die Lehre von den Obstarten und Obstsorten und umfasst deren Bestimmung, Beschreibung, Empfehlung und Erhaltung.
Pomona ist die römische Göttin des Obst- und Gartenbaus.

Satzung

in der Fassung vom 9. Juli 2011

§1 Name und Sitz
Der Verein fĂŒhrt den Namen „Pomologen-Verein e.V.", abgekĂŒrzt „PV". Das Logo ist der Apfel, die Farben sind schwarz und grĂŒn. Er ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Walsrode eingetragen. Sitz des Vereins ist Eydelstedt.

§ 2 Zweck des Vereins
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnĂŒtzige Zwecke im Sinne des Abschnitts „SteuerbegĂŒnstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

Der Verein bezweckt im Rahmen des Obst- und Gartenbaues die Förderung der Landespflege, des Umweltschutzes und des Naturerhalts zur Bewahrung der Kulturlandschaft mit einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt und des menschlichen Wohlbefindens. Dies geschieht insbesondere durch:
a. Sammlung und Erhaltung alter Obstsorten
b. BemĂŒhen um die Sortenkunde (Pomologie) zur Bestimmung und Beschreibung von Obstsorten und ihrer Geschichte
c. UnterstĂŒtzung des Obstbaus, insbesondere des landschaftsprĂ€genden Streuobstes und des Liebhaber-Obstbaus

§3 Selbstlosigkeit
Der Verein ist selbstlos tÀtig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§4 Mitgliedschaft
Der Verein umfasst
a. ordentliche Mitglieder ĂŒber 18 Jahre und Familien
b. Jugendmitglieder bis zum vollendeten 18. Lebensjahr
c. Ehrenmitglieder
d. juristische Personen
e. nicht eingetragene Vereine, Initiativen und Arbeitsgemeinschaften.

Der Antrag auf Aufnahme in den Verein ist schriftlich an den Vorstand zu richten, der ĂŒber die Aufnahme entscheidet. Mit der Aufnahme erkennt das Mitglied die Satzung des Vereins an.

Zu Ehrenmitgliedern können solche Personen ernannt werden, die sich besondere Verdienste um die Pomologie oder um den Verein erworben haben. Die Ernennung erfolgt auf Grund von VorschlÀgen aus dem Mitgliederkreis durch Vorstand und Beirat und wird der folgenden Mitgliederversammlung bekanntgegeben.

Die Mitgliedschaft erlischt
1. durch Tod
2. durch Austritt. Dieser ist dem Vorstand schriftlich mitzuteilen
3. durch Ausschluss seitens des Vorstandes
a. wegen vereinsschĂ€digenden Verhaltens. Der Ausschluss bedarf der Mehrheit des Vorstandes.    Vor einem Ausschluss ist das Mitglied anzuhören. Das ausgeschlossene Mitglied hat das Recht,  die Mitgliederversammlung zur endgĂŒltigen Entscheidung anzurufen.
b. wenn BeitrĂ€ge fĂŒr einen Zeitraum von einem Jahr rĂŒckstĂ€ndig sind und ihre Bezahlung nicht innerhalb einer Frist von 28 Tagen nach ergangener Mahnung erfolgt.

Mit dem Ausscheiden aus dem Verein erlöschen alle AnsprĂŒche dem Verein gegenĂŒber. Bei Austritt und Ausschluss verbleiben bereits gezahlte BeitrĂ€ge beim Verein.

§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder
Die Mitglieder haben das Recht, an den Mitgliederversammlungen des Vereins teilzunehmen, AntrĂ€ge zu stellen und vom vollendeten 18. Lebensjahr an das Stimmrecht auszuĂŒben. Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme, die es nur persönlich abgeben kann.
Familien, Vereine, Institutionen, Firmen, Initiativen und Arbeitsgemeinschaften haben jeweils eine Stimme. Das passive Wahlrecht beginnt vom vollendeten 18. Lebensjahr an. Die Mitglieder haben die in der Mitgliederversammlung festgesetzten BeitrÀge und sonstige Leistungen im ersten Halbjahr eines Kalenderjahres zu entrichten. Ehrenmitglieder zahlen keinen Beitrag.

§6 Vereinsmittel
Die zur ErfĂŒllung der Vereinszwecke nötigen Mittel werden beschafft durch

1. MitgliederbeitrÀge
2. Spenden und sonstige Zuwendungen
3. Einnahmen aus Unternehmungen und Veranstaltungen des Vereins.

Mittel des Vereins dĂŒrfen nur fĂŒr die satzungsgemĂ€ĂŸen Zwecke verwendet werden. Vereins- und OrganĂ€mter werden grundsĂ€tzlich ehrenamtlich ausgeĂŒbt. Der Vorstand kann bei Bedarf und unter BerĂŒcksichtigung der wirtschaftlichen VerhĂ€ltnisse und der Haushaltslage beschließen, dass Vereins- und OrganĂ€mter gegen Zahlung einer pauschalierten AufwandsentschĂ€digung im Sinne des § 3 Nr. 26a des Einkommensteuergesetzes ausgeĂŒbt werden. Mitglieder dĂŒrfen Zuwendungen nur fĂŒr besondere Aufgaben im Sinne der Vereinsziele erhalten. Die Leitung der GeschĂ€ftsstelle erhĂ€lt in einem vertraglich festzulegenden Rahmen ein regelmĂ€ĂŸiges Entgelt aus Vereinsmitteln.

§ 7 GeschÀftsjahr
Das GeschÀftsjahr ist gleich dem Kalenderjahr.

§8 Organe des Vereins
Organe des Vereins sind

1. die Mitgliederversammlung

2. der Vorstand. Er besteht aus der/dem 1. Vorsitzenden, der/dem 2. Vorsitzenden, der/dem 3. Vorsitzenden, der/dem SchriftfĂŒhrer/in, der/dem Kassenwart/in

3. der Beirat. Er besteht aus je einem Vertreter/einer Vertreterin je Landesverband

4. LandesverbÀnde und Regionalgruppen.

§ 9 Mitgliederversammlung

AlljĂ€hrlich findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt, zu der alle Mitglieder vom Vorstand unter Angabe der Tagesordnung schriftlich drei Wochen vorher einzuladen sind. AntrĂ€ge zur Mitgliederversammlung mĂŒssen mindestens eine Woche vorher schriftlich dem Vorstand eingereicht werden und begrĂŒndet sein. Der Mitgliederversammlung obliegen

1. Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes des Vorstandes und des Berichtes des Kassenwartes

2. Entlastung des gesamten Vorstandes

3. Wahl des Vorstandes. Der Vorstand wird auf zwei Jahre mit einfacher Mehrheit gewĂ€hlt. Er fĂŒhrt die GeschĂ€fte des Vereins bis zur Neuwahl weiter

4. Wahl der KassenprĂŒfer/innen. Die KassenprĂŒfer/innen dĂŒrfen dem Vorstand nicht angehören. Einmalige Wiederwahl ist zulĂ€ssig, wobei jedoch jeweils eine/r der KassenprĂŒfer/ innen ausscheiden muss

5. Änderung der Satzung

6. Entscheidungen ĂŒber die GeschĂ€ftsordnung, darin enthalten die Finanzordnung

7. Entscheidung ĂŒber die eingereichten AntrĂ€ge

8. Entscheidung ĂŒber Ausschlussverfahren nach § 4, 3a

9. Festsetzung der Höhe des Mitgliederbeitrags

10. Auflösung des Vereins.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss vom Vorstand einberufen werden, wenn mindestens ein Drittel der stimmberechtigten Mitglieder dies schriftlich mit Angabe des Grundes beantragt.

Vorstand und Beirat können beim Vorliegen eines wichtigen Grundes die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschließen. Jede ordnungsgemĂ€ĂŸ anberaumte ordentliche oder außerordentliche Mitgliederversammlung ist beschlussfĂ€hig. Sie beschließt ĂŒber AntrĂ€ge durch einfache Mehrheit, soweit sie nicht SatzungsĂ€nderungen oder die Auflösung des Vereins betreffen.

Über die Mitgliederversammlung und deren BeschlĂŒsse ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Vorsitzenden zu unterschreiben und von einem Vorstandsmitglied gegenzuzeichnen ist.

§10 Vorstand
Der Verein wird im Sinne des § 26 BGB gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstandes, darunter der/die Vorsitzende oder eine(n) der stellvertretenden Vorsitzende(n), vertreten.

Der Vorstand ist verantwortlich fĂŒr die ordnungsgemĂ€ĂŸe Verwaltung alier Ämter und hat im Behinderungsfalle eines Vorstandsmitgliedes fĂŒr rechtzeitige Stellvertretung zu sorgen.

Der Vorstand beschließt mit Stimmenmehrheit seiner Mitglieder, bei Bedarf auch fernmĂŒndlich oder elektronisch, soweit die Satzung nichts anderes besagt.

§11 Beirat
Der Beirat berĂ€t den Vorstand. LĂ€nderangelegenheiten bedĂŒrfen zu ihrer GĂŒltigkeit des jeweiligen Mehrheitsbeschlusses von Vorstand und Beirat. Der Beirat beschließt mit Mehrheit der erschienenen Mitglieder. Die Mitglieder des Beirats ĂŒben ihre Ämter ehrenamtlich aus.

§ 12 Landesgruppen und Regionalgruppen

Logo
Die Landesgruppen und Regionalgruppen tragen den Titel des Pomologen-Vereins. Dieser ist zumindest als Untertitel zusammen mit dem PV-Logo zu fĂŒhren.

Einrichtung und Änderung
Der Pomologen-Verein untergliedert sich in Landesgruppen, die dem Gebiet eines oder mehrerer BundeslĂ€nder entsprechen. Innerhalb einer Landesgruppe können Regionalgruppen eingerichtet werden. Über die Gliederung der Landesgruppen entscheidet der Vorstand und der Beirat. Die Regionalgruppen werden gegenĂŒber dem Pomologen-Verein durch die jeweiligen Landesgruppen vertreten.

Mitgliedschaft
FĂŒr die Zugehörigkeit zu Landesgruppen und Regionalgruppen ist der Hauptwohnsitz des Mitgliedes maßgeblich. Die Ummeldung zu einer nicht fĂŒr den Hauptwohnsitz zustĂ€ndigen Untergliederung ist auf Antrag des Mitgliedes möglich und bedarf der Zustimmung der aufnehmenden Untergliederung.

Mitgliederversammlungen
Die Landesgruppen fĂŒhren jĂ€hrlich eine Mitgliederversammlung durch, auf der ĂŒber eigene Angelegenheiten beschlossen wird, insbesondere ĂŒber Wahlen, Finanzen und Satzungsfragen. Die Mitgliederversammlung wĂ€hlt eine/n Vertreter/in und eine/n Stellvertreter/in fĂŒr den Beirat sowie eine/n KassenfĂŒhrer/in fĂŒr zwei Jahre mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Kommt die Wahl einer Vertreterin / eines Vertreters und einer Stellvertreterin / eines Stellvertreters fĂŒr den Beirat nicht zustande, ist der Vorstand berechtigt, Vertreter/in und Stellvertreter/in zu benennen, bis ein Nachfolger gewĂ€hlt ist. Es ist eine Niederschrift anzufertigen und dem Vorstand vorzulegen. Mitglieder des Vorstandes aus anderen Landesgruppen können als nicht stimmberechtigte GĂ€ste an der Mitgliederversammlung der Untergliederung teilnehmen.

Finanzen
Die MitgliedsbeitrĂ€ge gehen an den Pomologen-Verein. Die Landesgruppen erhalten vom Pomologen -Verein anteilig Zuwendungen in einer von der Mitgliederversammlung festzusetzenden Höhe. Landesgruppen verfĂŒgen selbststĂ€ndig und ausschließlich ĂŒber ihre Zuwendungen, Vermögen und Spenden.

Aufgabenteilung
Soweit nicht in dieser Satzung Aufgaben und Entscheidungen den Organen des Pomologen-Verein vorbehalten sind, regeln die Landesgruppen ihre Angelegenheiten in eigener ZustĂ€ndigkeit. Auf Landesebene wir der Pomologen-Verein im EinverstĂ€ndnis mit der zustĂ€ndigen Landesgruppe tĂ€tig. Auf Bundesebene werden Landesgruppen nach vorheriger Zustimmung des Vorstandes tĂ€tig. Über grenzĂŒberschreitende Zusammenarbeit der Landesgruppen mit Organisationen der Nachbarstaaten ist der Vorstand zu verstĂ€ndigen.

Anerkennung
Liegen bei einer Landesgruppe schwerwiegende VerstĂ¶ĂŸe gegen diese Satzung vor, können Vorstand und Beirat nach Anhörung der betroffenen Landesgruppe mit einem gemeinsamen Mehrheitsbeschluss die Anerkennung widerrufen. Der Vorstand hat in diesem Fall das Recht und die Pflicht, eine außerordentliche Mitgliederversammlung der Landesgruppe einzuberufen und dort seinen Beschluss zu begrĂŒnden.

§ 13 SatzungsÀnderungen
SatzungsĂ€nderungen können nur mit dreiviertel Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Der Vorstand kann SatzungsĂ€nderungen beschließen, soweit diese auf Beanstandungen von Aufsichtsbehörden (Gericht, Finanzamt) beruhen. Sie sind allen Mitgliedern alsbald schriftlich mitzuteilen.

§ 14 Haftung
Der Verein haftet nur fĂŒr solche vermögensrechtlichen Verpflichtungen, die den durch Vorstand, GeschĂ€ftsordnung und BeschlĂŒsse der Mitgliederversammlung gesetzten Rahmen nicht ĂŒberschreiten.

§ 15 Auflösung des Vereins
Die Auflösung des Vereins kann nur von einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung mit dreiviertel Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

Im Falle der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fÀllt das Vereinsvermögen dem Naturschutzbund Deutschland NABU (Sitz in Stuttgart), der Gesellschaft zur Erhaltung alter Haustierrassen GEH (Sitz in Witzenhausen) und dem Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt VEN (Sitz in Worpswede) zu gleichen Teilen zu.

FĂŒr den Fall der Liquidation sind die Vorsitzenden gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.

Gez. Michael Ruhnau, Erster Vorsitzender

Gez. Sabine Fortak, Zweite Vorsitzende


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